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Mona Lisa

 

geb. 03.11.1998

gest. 27.09.2013

 

Mona hat uns Verlassen. Nach kurzer schwerer Krankheit mussten wir sie am 27.09.2013 gehen lassen. Sie ist friedlich im Beisein der Anderen und mit der Schnauze voller Hüttenkäse eingeschlafen. Mach es gut kleine, große Oma. So die große Allmacht will, sehen wir uns wieder.

 


Eigentlich wollten wir im Moment keinen 5. Beagle...
Eigentlich sollte wenn überhaupt ein Welpe einziehen, eine kleine Hündin...

Aber manchmal kommt es dann doch anders als gedacht. Ich sah Mona´s Anzeige in einem Forum. "Hundeoma sucht, nach Tod Ihres Frauchens ein neues Zuhause. Kurzfristig, da ansonsten das Tierheim wartet..."

Ich sah ihr Bild und mein Herz war berührt. Ich zeigte das Foto meinem Mann. Er fragte nur, was ist mit dem Hund? Hast du dort schon angerufen?  Nein, hatte ich nicht, noch nicht. Drei Tage später kam Mona mit ihrem Pflegefrauchen vorbei. Wir waren uns sympathisch, aber es gab noch eine andere Familie, die Mona au
fnehmen wollte...

5 lange Tage später der Anruf, Mona kommt zu uns, die andere Familie hat sich nach dem Kennenlernen nicht mehr gemeldet.

Mona ist eine Seele von Hund, sie hat immer mehr Spaß am Leben, möchte am liebsten immer und überall dabei sein. Sie bellt nicht, sie jault nicht, aber sie ist trotzdem immer präsent.

Ihr erstes Beagletreffen hat sie mit  riesigem Spaß erlebt. Die anderen Menschen haben mit aufgepasst, "Blidenhalstuch" sei dank.

Denn Mona sieht sehr schlecht, hört wenig. Die Knochen sind kaputt, der Rücken besonders. Die Innenbänder beider Knie sind chronisch entzündet und verdickt. Sie hat eine chronische Ohrenentzündung, die Zähne sind, naja... sagen wir mal vorhanden. Ihre Leberwerte sind sehr schlecht, 5 Jahre Schmerzmittel machen sich bemerkbar.

ABER sie hat Spaß am Leben, fordert die anderen Beagle zum Spielen auf, Dana hat es ihr besonders angetan. Sie fordert ihre Streicheleinheiten, ihre Schubberrunden (durch den Rückenschaden kann sie sich mit den Hinterbeinen nicht mehr selber kratzen). Sie hat viel Spass im Garten, alleine oder mit den anderen zusammen. Sie rennt auf Spaziergängen mit viel Elan 1,5 Stunden mit und hat danach immer noch die Kraft zu einem weißen Fleck auf dem Boden zu rennen: es könnte ein Taschentuch sein, Mona´s Leibsp
eise hinter Leberwurstbroten.
Ich weiß nicht, wie viel Zeit wir mit Mona haben werden, aber ich genieße jeden Tag mit Ihr. 

Fotos von Patricia Stroucken / PaSt-Fotografie Meckenheim